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Brandschutz

 

Baulicher Brandschutz

Bedingt durch Art, Nutzung und Verwendungszweck von Räumen sind immer brennbare Stoffe vorhanden. Es bleibt somit nur die Möglichkeit, durch entsprechende Ausbildung der den gefährdeten Raum umgebenden Bauteile, die Ausbreitung des Feuers zu behindern.

Begrenzt man den Begriff Brandschutz auf den vorbeugenden baulichen Brandschutz, so ergeben sich für die Planung und Konstruktion von Bauwerken folgende Grundregeln:

  • Ein geringes Brandrisiko ist dann gegeben, wenn möglichst viele nichtbrennbare Baumaterialien eingesetzt werden.
  • Bei Brandausbruch müssen die im Gebäude befindlichen Personen des Gebäude sicher verlassen können (z.B. durch gesondert abgesicherte Rettungswege usw.).

Die Ausbreitung und Auswirkung des Feuers und somit die Höhe des Schadens soll gering bleiben, z.B. durch die Auswahl geeigneter Konstruktionen mit möglichst langer Feuerwiderstandsdauer. Aus diesen Anforderungen ergibt sich die Notwendigkeit, Baustoffe und Bauteile prüftechnisch zu untersuchen. Man versucht, in den genormten Prüfverfahren die Verhältnisse und Anforderungen der Praxis nachzuvollziehen.

Ein umfassendes Nachschlagewerk sowie ein wertvoller Ratgeber für Fachplaner, Architekten und ausführende Fachunternehmen ist der Knauf Brandschutzordner. Mehr dazu unter www.knauf.de/brandschutz

 

Ingenieurmäßiger Brandschutz

Die Spezialgipsplatte Knauf Fireboard bietet eine optimale Grundlage für Lösungen im baulichen Brandschutz. Die Dicke der einzusetzenden Platten wird nach dem Temperaturkriterium, dem Raumabschluss und der Tragfähigkeit beurteilt. Hierbei besagt das Temperaturkriterium, dass auf der dem Brand abgewandten Seite keine Temperaturerhöhung von durchschnittlich mehr als 140 K und partiell keine Erhöhung von mehr als 180 K entstehen darf. Raumabschluss bedeutet, dass die Konstruktion eines Raums, in dem ein Brand ausbricht, so abgeschlossen sein muss, dass in den Wänden keine Risse oder Fugen entstehen, die Brandüberschlag und Rauchausbreitung begünstigen würden. Die Tragfähigkeit besagt, dass die Konstruktion auch bei einem Brand ihre Stabilität nicht verlieren darf. Mit der Fireboard-Platte ist eine Feuerwiderstandsdauer von 180 Minuten möglich (dreilagig, 70 mm Fireboard)

Lösungen über den Brandschutz hinaus Bauprojekte mit besonderen Anforderungen erfordern besonderes Material. Die Diamantplatte zum Beispiel wird in allen den Bereichen des Trockenbaus eingesetzt, die zusätzlich zum Brandschutz auch einen erhöhten Anspruch an den Schallschutz stellen. Für höchsten Schallschutz im Trockenbau steht die Silentboard-Platte. Für Röntgeneinrichtungen wird die Safeboard-Platte angeboten, die schädliche Strahlung zu hundert Prozent abschirmt und dabei ganz ohne Blei auskommt.

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