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Hohlboden-Systeme

 

Systemaufbau 

Hohlboden-Systeme sind eine Art doppelter Boden, bei denen zwischen Tragschicht und Rohboden ein Zwischenraum bleibt, um Versorgungsleitungen unsichtbar unterzubringen. Durch Revisionsöffnungen bleiben die Installationen auch nach Einbau des Bodens erreichbar. Hohlboden-Systeme werden in „nasse“ und „trockene“ Bauweise unterschieden. Bei der nassen Variante wird Fließestrich auf Trennlage und Gipsplatten-Schalungselementen vergossen, die wiederum auf höhenverstellbaren Stützen liegen. Dies ist die wirtschaftlichste Variante. Bei der trockenen Ausführung werden Gipsfaser-Elemente einfach oder mehrlagig auf ebenfalls im Raster ausgerichteten Systemstützen aufgebracht.

 

Einsatz und Vorteile

Hohlboden-Systeme kommen besonders beim Neubau oder der Sanierung von großen, öffentlichen Räumen, wie Bürogebäuden, Museen, aber auch in Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zum Einsatz. Durch den Hohlraum im Boden können Versorgungsleitungen unsichtbar verlegt werden. Dabei halten Revisionsöffnungen den Bodenaufbau flexibel.  Mit trockenen Hohlboden-Systemen kann auf zeitliche Engpässe reagiert werden. Sie werden auch im Ladenbau oder in Räumen mit steigendem Gestühl (z.B. Hörsaal, Kino) eingesetzt.

Mehr zu Systemböden finden Sie unter:  www.systemboden.de